Biotonne im Sommer: Nützliche Tipps um unangenehme Gerüche, Fliegen und Maden zu vermeiden
Hohe Temperaturen können im Sommer zu Problemen mit der Biotonne führen. Im Sommer ist ein schattiges Plätzchen der richtige Standplatz für die Biotonne. Am besten wird sie in die Garage oder in den Schuppen gestellt. Vielleicht gibt es Stellmöglichkeiten an der Nordseite des Wohngebäudes oder eine schattige Nische an der Hauswand. Problematik: Die Biotonne riecht unangenehm
Zu viele nasse Bioabfälle sind in der Biotonne verpresst. Dies führt zu Sauerstoffmangel und übel riechenden Gärprozessen.
Was Sie dagegen tun können:
- Küchenabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten einwickeln.
- Knüllpapier (Zeitungen, Servietten, Eierkartons etc.) mit in die Biotonne geben, vor allem auch auf den Boden, damit die Bioabfälle nicht festkleben.
- Die Biotonne möglichst nicht in die pralle Sonne stellen, sondern in den Schatten.
- Trockene Gartenabfälle zur Auflockerung hinzugeben.
- Die Biotonne von Zeit zu Zeit reinigen.
Problematik: Fliegen und Maden krabbeln in der Biotonne herum
Was Sie dagegen tun können:
- Decken Sie Ihr Sammelgefäß in der Küche immer zu
- Entleeren Sie die Sammelgefäße möglichst täglich in die Biotonne.
- Bei Madenbefall empfiehlt es sich, Erde, Gesteinsmehl, Algenkalk, Sägemehl oder Holzhäcksel von unbehandeltem Holz, Tonmehl oder Quarzmehl in die Biotonne einzustreuen. Diese Zusätze sind im Handel erhältlich.
- Sprühen oder streichen Sie den inneren und oberen Rand der Biotonne mit Essigessenz, Lavendel-, Zitronen, oder Teebaumöl ein.
- Verwenden Sie bitte niemals Desinfektionsmittel oder Insektenvernichtungsmittel: Diese stören den biologischen Abbau bei der Verwertung der Abfälle erheblich und sind eine Gefahr für Mensch und Tier
Weitere Informationen unter www.lkbh.de/alb oder bei der Abfallberatung, Tel. 0761 2187-9707
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